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Startseite Aktuelles Aktuelles Projekt Lazarus - Industrie prüft neuartigen Games-Kopierschutz
Projekt Lazarus - Industrie prüft neuartigen Games-Kopierschutz
Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 16:13 Uhr

Industrie prüft neuartigen Games-Kopierschutz

"Projekt Lazarus" - Industrie prüft neuartigen Games-Kopierschutz

Die EMA (Entertainment Merchants Association) will sich in Zukunft stärker dem Piraterieproblem innerhalb der Computer- und Videospielbranche annehmen.

In der aktuellen Ausgabe "Inside EMA"  - (hauseigene Publikation) - ist zu entnehmen, das man derzeit ein neuartiges Konzept prüft, welches die Branche vor weiteren wirtschaftlichen Verlusten, die durch die unautorisierte Nutzung und Diebstähle von Games entstehen, bewahren soll.

Das Ziel vom sogenannten "Projekt Lazarus" ist laut EMA- Angaben, die Machbarkeit des Einsatzes eines neuen technischen Kopierschutzes für optische Spieldatenträger zu prüfen.

 

Vorgesehen ist, dass Computer- und Videospiele vor ihrem Gebrauch erst durch einen speziellen Code aktiviert werden müssen, der erst nach erfolgter Bezahlung freigeschaltet wird. In der entsprechenden EMA Erklärung heißt es ..

"Projekt Lazarus ist eine gemeinsame Initiative von Händlern, Home-Video-Studios Videospielpublishern und Vertriebsunternehmen, mit der die Möglichkeit der Einbindung von 'Benefit Denial'-Technologie auf handelsübliche Datenträger wie DVDs oder Blu-ray-Discs festgestellt werden soll"

Unter diesem Konzept ist zu verstehen, dass es Dieben unmöglich gemacht werden soll, gestohlene Waren zu benutzen.
Wenn es nach den Vorstellungen der Industrievertreter geht, werden Spiele in einem gesperrten Zustand an den Handel geliefert und wären somit in der Praxis unbrauchbar.

Erst nach dem Kauf am jeweiligen Handelsstandort wird der Datenträger per Aktivierungscode "entsperrt" und ist somit auch ganz normal nutzbar.

Soviel zur Theorie. Wie genau dieser Aktivierungsprozess von Statten gehen soll, steht bislang aber noch nicht fest.

Quelle: http://pressetext.de